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Unser erstes meHRsalz Offsite

Über ein Jahr ist es nun her, dass die meHRsalz ins Leben gerufen wurde. Wir- das bedeutet, 7 BeraterInnen rund um HR & IT – verteilt auf unsere beiden Büros in Berlin und Karlsruhe. Nach über einem Jahr, konnten wir das MeHR zwischen Berlin und Karlsruhe überqueren und uns endlich, anstatt virtuell über MS-Teams, das Salz in unserem Berliner Büro persönlich in die Suppe mischen. 😉 Das Büro in der Wallstraße schafft hierzu mit seinem Design-Thinking Raum und einer Tischtennisplatte optimale Voraussetzungen.

Knapp ein Jahr nach Gründung haben wir nach anfänglichen, coronabedingten Herausforderungen seit einiger Zeit genug Wind in den Segeln, um mit der meHRsalz richtig Meilen zu machen. Wir konnten spannende Projekte und Kunden gewinnen, haben angefangen uns selbst zu organisieren, vertrauen uns im Team sowie auf unsere Stärken und entwickeln langsam eine würzige meHRsalz-Kultur. Dabei weht bei uns der üblichen Start-Up Wind in den Segeln bei gleichzeitigem Know-How und Netzwerk der Großen: Klingt interessant? Dann lest weiter und macht Euch Euer eigenes Bild.

Strategie, Ziele und Sourcing

Was wollen wir als meHRsalz im Jahr 2022 machen und welche Skills und Partner brauchen wir dazu? Dass wir wachsen wollen, ist klar, aber wie schnell und in welche Richtung – das haben wir ausgiebig gemeinsam diskutiert und formuliert. Denn bei uns werden Entscheidungen im Kollektiv getroffen. Leichter geht das gut gesättigt mit einer Pizza im Bauch und einem Warm-Up. Damit wir stets die besten Winde nutzen können, haben wir auch schon das nächste Thema für die Entwicklung der meHRsalz: Wie verfolgen wir Ziele und passen diese an? Vielleicht kommt bald ein Post zu OKRs. Ihr dürft gespannt sein.


New Work needs New Pay

Nun geht’s zur Sache – unser größtes Thema fürs Offsite ist New Pay.

Aktuell herrscht Gehaltstransparenz bei der meHRsalz, aber die Gehälter der ersten Crew-Mitglieder sind individuell mit den Geschäftsführern verhandelt und wie eine Anpassung aussieht, ist ebenso unklar. Es braucht also ein klares, transparentes Verfahren, dass zu einer fairen Verteilung führt und skalierbar ist, wenn wir wachsen. Nichts einfacher als das, oder? 😉

Spielerisch herangetastet an diesen doch komplexen Themenblock haben wir uns auf der Basis von Ergebnissen aus Recherche und internen Umfragen sowie durch Diskussion uns bekannter Modelle. Die für uns interessantesten haben wir anschließend versucht prototypisch auf uns anzupassen und darauf basierend eine Auswahl zu treffen. Durch Diskussion und offenen Austausch, auch durch den Einfluss emotional geprägter Komponenten haben wir uns für… KEINES der altbewährten Modelle entschieden. Denn wir zeichnen uns durch Innovation und neue Prozesse aus und das soll sich natürlich auch intern in unserer Kultur widerspiegeln. So individuell wie wir sind, muss auch unser Gehaltsmodell sein. Unser Ergebnis: Unsere Gehälter werden nun gepokert! Nein, kein Scherz und wir wollen auch nicht unser maritimes Konzept gegen ein Casinomodell ersetzen. Vielmehr ermittelt ein Crew-Mitglied jährlich zusammen mit 3 KollegInnen das neue Gehalt mittels New Pay Poker, ähnlich dem bekannten Planning Poker. Obendrauf gibt es einen unter allen gleich verteilten Bonus in Relation zum Beschäftigungsgrad (insgesamt 30% des Betriebsergebnisses) und ggf. auch eine Gewinnausschüttung. Dabei haben wir erneut bekräftigt: Teil der Crew, Teil des Schiffs. Jede Festanstellung hält mindestens eine Aktie am Unternehmen. Klingt jetzt schon attraktiv? Moment! Zusätzlich verwenden wir einen festen Anteil des Betriebsergebnisses für ein Firmenevent und für eine Spende an eine oder sogar mehrere soziale Initiativen, in der sich Crew-Mitglieder engagieren.

MeHR zum Thema New Pay bei der meHRsalz und unserer hierzu genutzten Methodik erfahrt ihr bald in einem extra Blog-Beitrag.



Rollen auf der meHRsalz

Als letzten großen Punkt beschäftigen wir uns am letzten Abend noch mit den internen Rollen auf der meHRsalz. Bisher gab es keine klaren Verantwortlichkeiten, was seine Vor- aber auch seine Nachteile hat. Mit zunehmenden Aufgaben, Projekten und wachsender Crew ist es gut zu wissen, was es zu tun gibt und wer sich dessen annimmt. Das Rollenmodell passt perfekt zu uns: In unserem Manöver kann jede Rolle berichten, was es Neues gibt und was sie braucht, um erfolgreich zu sein. Auch Führung verteilt sich so auf mehrere Schultern und das System skaliert, denn ab einer gewissen Größe können aus Rollen Kreise werden und so eine agile Organisation auch in größerem Maß aufbauend gestaltet werden. Dazu haben wir intern anfallende Themen gesammelt, geclustert und durch gemeinsame Entscheidung einzelne „Posten“ verteilt. Habt Ihr eine Idee, was unsere Flaggenparade oder unser Schatzmeister macht und mit welcher Methodik wir zu den einzelnen Rollen gesegelt sind? Auflösung gibt’s bald hier.

Spannung – aber auch Spiel und Spaß

Diese Themen zu bearbeiten hat unserer Suppe eine große Prise meHR Salz eingebracht – ohne, dass die Köche dabei verliebt schienen! Zwischen der eigentlichen „Arbeit“ und einem gemeinsamen Ergebnis wurde die Crew mithilfe von sogenannten „Energizern“, leckerem Essen und Tischtennis fit gehalten. Ein gemeinsamer Abend in Kreuzberg und das Erlangen historischer Einblicke durch einen Ausflug in die Berliner Unterwelten haben unser Offsite perfekt abgerundet.


Wir freuen uns auf unser nächstes Wiedertreffen im Januar in Karlsruhe und auch darauf, Euch anschließend daran teilhaben zu lassen.



Bis dahin: Ahoi!


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