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Rollen für und auf der meHRsalz

Mit wachsender Crew und damit noch meHR Salz was Aufgaben und Projekte angeht, haben wir unseren letzten Abend des Offsites dazu genutzt, um interne Verantwortlichkeiten bzw. Rollen zu definieren. Mit mittlerweile 8 BeraterInnen haben wir nicht mehr "nur" externe-, sondern auch intern ganze nautische Meilen zu definieren. Also ran an die Organisationsentwicklung auf unserem Schiff! ­


Meeting mit Schriftzug "Rollen für und auf der meHRsalz"

meHR Verantwortung durch verteilte Führung und noch meHR Spaß

Für einen ersten Überblick haben wir zunächst alle intern anfallenden Themen mithilfe von Post-It's gesammelt: Wer macht gerade was außerhalb des Beratungsgeschäfts? Wer sieht sich intern für was verantwortlich? Aufgeteilt in Zweierteams wurden die Themen daraufhin geclustert: Welche Aufgaben könnten zusammengehören? Wo knüpfen wir Synergien?


Post-It's von unseren Rollen und dessen zugehörige Aufgaben


das Team arbeitet an den Pinnwänden

Nach Sammeln und Clustern wurden die Aufgaben schließlich in übergeordnete Funktionen eingeteilt: Buchhaltung, Payroll, Vertrieb, IT… und meHR.

Doch so individiduell wie wir als meHRsalz Beratung sind, so einzigartig müssen auch unsere Rollen sein. Ein paar Seemannslieder, Piratenlexika und Abstimmungen später standen die Titel: Also was macht unser Schatzmeister? Was die Flaggenparade? Und was zum Anker verbirgt sich hinter unserem Krähennest?


Das erfahrt Ihr hier:

Rollen auf der meHRsalz und wer diese besetzt

meHR intern mitgestalten

Bleibt nur noch die Frage, wer sich um was kümmert. Dass wir kein Schiff mit klar definierten Zuweisungen auf der Basis von Hierarchien sind, ist dabei selbstverständlich. Aber wie verteilen wir die Rollen, sodass jedeR in der Crew objektiv und subjektiv zufrieden seine bzw. ihre Stärken zum Vorschein bringen kann? Wodurch sich das Schiff von selbst steuert. Heißt im Klartext: JedeR von uns hat zuerst für sich selbst von 0-5 Punkten skaliert welche Aufgaben man gerne übernehmen würde (5= Entern und 0= Kentern). Im nächsten Schritt wurde notiert, wer von uns wen auf welchen Rollen durch objektiv nachvollziehbare Qualifikationen und Präferenzen sieht und anschließend die Namen auf die Posten verteilt.


Die Ergebnisse waren überraschenderweise eindeutig. Um die Einschätzung der Crew mit der subjektiven Motivation der Einzelnen zu verknüpfen, haben die Auserwählten ihre Punktvergabe für die einzelnen Rollen kundgegeben.

Der/die mit der größten Motivation bekam die Rolle – bei Gleichstand wurde debattiert. Keine schlecht gelaunten VerliererInnen, keine SiegerInnen der Herzen und niemand der/die eine Rolle annehmen musste, weil die Crew es so wollte.

Wir freuen uns auf unsere neuen Rollen und haben die meHRsalz so noch besser im Griff.


Natürlich heißt das nicht, dass jedeR mit seiner Rolle alleine da steht. Wer die Rolle hat, muss steuern, treiben, den Überblick haben. Die Rolle darf aber sehr wohl delegieren, andere einbinden und klar sagen, was gebraucht wird, um in der Rolle erfolgreich zu sein.


meHR zu erzählen

Das Rollenmodell passt perfekt zu uns: In unserem Manöver kann jede Rolle berichten, was es Neues gibt, welche Ideen sie hat und was sie braucht. Auch Führung verteilt sich so auf mehrere Schultern und das System skaliert, denn ab einer gewissen Größe können aus Rollen Kreise werden und so eine agile Organisation auch in größerem Maß aufbauend gestaltet werden. Wir haben also den Grundstein für interne, autonome Teams geschaffen, die sich selbst organisieren und im Manöver Einblicke, Support und Anregungen erhalten.


Grafik: McKinsey & Company, The five trademarks of agile organizations, 2018
Quelle: McKinsey & Company, The five trademarks of agile organizations, 2018.

Wir freuen uns über unsere individuell auf uns zugeschnittene Rollenverteilung und darauf, Euch in Zukunft meHR davon erzählen zu können! Ahoi!


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